Mini BallSchule (Kinder im Alter von dreieinhalb bis fünf - ohne Eltern)

Die Ballschule Heidelberg – das perfekte Bewegungsprogramm für jedes Kind! „Ein Kind ist nur dann Kind, wenn es spielt“ (Friedrich von Schiller)

Die Mini-Ballschule basiert auf dem Konzept der „Heidelberger Ballschule“ des Sportwissenschaftlichen Instituts der Universität Heidelberg. Sie ist spielorientiert und sportartübergreifend. Die Ballschule beruht auf aktuellen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen.

Die Schwerpunktlegung der Ballschule auf ein unangeleitetes „Spielen lassen“ beruht auf der Erkenntnis, dass Menschen lernen können, ohne sich ausdrücklich darum zu bemühen und ohne zu wissen, was sie gerade lernen. Menschen sind in der Lage, sich Wissensbestände und Können intuitiv, unbewusst, spielerisch-beiläufig anzueignen. In der Wissenschaft spricht man von implizitem Lernen. In der Ballschule macht dementsprechend „freies Spielen den Meister“ und es gilt das Motto „Probieren geht vor Studieren“. Die Kinder werden nicht fortwährend instruiert und korrigiert.

Die Idee zur Durchführung der Ballschule im Kleinkind- und Vorschulalter, entstand im Jahr 2009. Grundlage war die Erkenntnis, dass in dieser Entwicklungsperiode eine vielseitige, kindgerechte, freudbetonte und spielerisch-unangeleitete Frühförderung der Motorik zu außergewöhnlichen und besonders nachhaltigen Effekten führen kann.

Die Ballschule bietet also ein Angebot an kindgerechten Spiel- und Übungsformen, die eine vielseitige, kreative körperliche Entwicklung unterstützen, motorische Defizite ausgleichen und Talente fördern. Dabei lassen sich die früheren Spielzeiten und -umfänge der Straßenspielkultur nicht einfach wieder zurückholen. Das Ballschul-Motto lautet deshalb „Qualität vor Quantität“.
Über allen Zielen, Inhalten und Methoden der Ballschule steht die Freude der Kinder am Spielen.